Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in pädagogischen Kontexten

14.01.2020

Eine interdisziplinäre Tagung zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt

Flyer zur Tagung Aufarbeitung. Macht. Transformation
Flyer zur Tagung Aufarbeitung. Macht. Transformation

Seit mehr als zwei Jahrzehnten lassen sich weltweit Prozesse einer intensivierten Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt beobachten. Bemühungen zur Aufarbeitung beziehen ihre Legitimation wesentlich aus dem Anspruch der Anerkennung Betroffener, der Bestimmung von Verantwortung und Schuldfragen sowie der Gewinnung von Erkenntnissen für die Gewaltprävention. Deutlich weniger im Fokus steht, wie nachhaltig und unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen das Wissen um sexualisierte Gewalt gegenwärtig verhandelt wird und in welchen Grenzen das geschieht. Welche Gruppen Betroffener stehen zum Beispiel besonders im öffentlichen Fokus, welche nicht und warum ist das so? Inwiefern ist sexualisierte Gewalt immer noch ein Tabu und was bedeutet das für die Aufarbeitung? Antworten auf diese und weitere Fragen beeinflussen in kaum zu unterschätzender Weise, ob und wie sich einzelne Institutionen sowie gesellschaftliche Strukturen insgesamt in Folge der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt verändern werden. Die im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbund-Projektes „Auf-Wirkung. Aufarbeitung für wirksame Schutzkonzepte in Gegenwart und Zukunft“ veranstaltete Tagung greift am 27. und 28. Januar mit einem interdisziplinär zugeschnittenen Programm wichtige pädagogische, kulturelle und politische Faktoren der Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt auf und bietet zugleich ein Forum für die Frage, ob und in welcher Weise Formen des Gedenkens und kollektiven Erinnerns einen Beitrag zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt leisten können.

Die Tagung wird gestaltet durch Wissenschaftler*innen, Betroffene und profilierte Publizist*innen.

Anerkennung als Lehrkräfte-Fortbildung: Die Tagung wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte gemäß § 16 Lehrerbildungsgesetz M-V (LehbildG M-V) anerkannt. Reisekosten können von Seiten des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V nicht erstattet bzw. bezuschusst werden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Ansprechpartner:
Bastian Schwennigcke, M.A.
Tel.: 0381 - 4982030
bastian.schwennigcke@uni-rostock.de

Weitere Informationen und AnmeldungFlyer zur Tagung

Weitere Informationen

Jens Landt
Institut für Qualitätsentwicklung M-V

Tel.: 0385 588 17811

Email.: j.landt@iq.bm.mv-regierung.de

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Die Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Rostock bietet für Lehrerinnen und Lehrer vielfältige Fortbildungen an.

Lions Quest Erwachsen werden und Erwachsen handeln

Mit dem Programm Lions-Quest „Erwachsen werden“ werden Lebens- und Sozialkompetenzen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10-14 Jahren gstärkt. Mit dem Programm Lions-Quest „Erwachsen handeln“ werden die Lebens- und Sozialkompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15-21 Jahren gestärkt.
Die Seminare richten sich an Lehr- und pädagogische Fachkräfte, die Lions-Quest „Erwachsen handeln“ in allen Schulformen inklusive Berufsschulen, aber auch im außerschulischen Bereich einsetzen können.
Lions-Quest-Beauftragter für Mecklenburg-Vorpommern: Rolf.Ploeger@t-online.de

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